In eigener Sache

Ich sehe mich immer als Teil der Lösung

Seit Juli 2024 ist Urs Angst Vorsit­zender der Geschäfts­leitung von Rahn+Bodmer Co. sowie Leiter Financial Services ad interim. Nach langjäh­riger Verant­wort­lichkeit für das Kunden­ge­schäft hat er per 1. Januar 2025 den Bereich Kunden­be­ratung an Thomas Weckemann, und den neuen Bereich Wealth Planning an Tiziano Foiera übergeben. Beide sind seit dem 1. Januar 2025 in der Geschäfts­leitung vertreten.

Urs Angst, Sie sind seit vielen Jahren in leitenden Funktionen bei Rahn+Bodmer Co. tätig und seit Juli 2024 Vorsit­zender der Geschäfts­leitung. Was begeistert Sie nach all diesen Jahren immer noch an dieser Bank?

Mich begeistert insbe­sondere, dass bei Rahn+Bodmer Co. der Mensch im Zentrum steht – seien es unsere Kundschaft oder unsere Mitar­bei­tenden. Diese Haltung, gepaart mit einem langfris­tigen Denken und Handeln, ist etwas, das unsere Bank seit jeher prägt und was ich auch persönlich vollum­fänglich mittrage. Dazu kommt unsere einzig­artige Struktur: Alle Mitar­bei­tenden arbeiten an einem Standort, was kurze Wege, direkte Kommu­ni­kation und eine enge Zusam­men­arbeit ermög­licht. Ebenso empfinde ich es als äusserst erfüllend, zu sehen, wie sich Mitar­bei­tende entwi­ckeln, Verant­wortung übernehmen und aktiv die Zukunft der Bank für die nächste Generation von Kundinnen und Kunden mitgestalten.

Zudem darf ich immer wieder grosse Projekte mitver­ant­worten – das fordert mich und eröffnet gleich­zeitig Chancen. Für mich ist dabei wichtig, dass wir uns zukunfts­ori­en­tiert weiter­ent­wi­ckeln, ohne unsere Wurzeln und bewährten Werte aus dem Blick zu verlieren. Als Sparrings­partner für die Partner der Bank bringe ich auch immer wieder andere Perspek­tiven ein und ergänze so deren Stärken gezielt.

Neben Ihrer Funktion als Vorsit­zender der Geschäfts­leitung übernehmen Sie weiterhin Mandate als Kunden­be­rater und leiten interi­mis­tisch den Bereich Financial Services. Wie gelingt es Ihnen, diese unter­schied­lichen Rollen erfolg­reich zu vereinen?

Ich glaube, das geht nur, weil ich aus meiner jahrzehn­te­langen Erfahrung schöpfen kann – und weil ich Heraus­for­de­rungen brauche. Das ist ein Teil meiner Persön­lichkeit: Ich suche das Komplexe, ordne es übersichtlich ein und möchte stets auch Teil der Lösung sein. Ganz wesentlich ist dabei aber auch die Zusam­men­arbeit mit unseren Fachspe­zia­lis­tinnen und Fachspe­zia­listen. Sie machen in ihren jewei­ligen Bereichen einen exzel­lenten Job. Meine Aufgabe ist es dann weniger, in die Tiefe jedes Fachge­biets einzu­tauchen, sondern vielmehr, den Rahmen zu setzen, Orien­tierung zu geben und zu unter­stützen. Für mich bedeutet gute Führung unter anderem, Mitar­bei­tenden Raum zu geben, Verant­wortung zu übertragen und sie auf ihrem Weg zu begleiten.

Was sind Ihre Ziele mit Blick auf die neu konsti­tu­ierte Geschäftsleitung?

Unser Führungsteam besteht aus Bereichs­lei­tenden, die operativ stark ins Tages­ge­schäft einge­bunden sind und über grosse Fachkennt­nisse verfügen. Trans­parenz, Vertrauen und ein gemein­sames Zielbild für die Bank und unsere Kundinnen und Kunden sind dabei zentral.

Meine Teammen­ta­lität kommt von meinen vielschich­tigen Erfah­rungen aus dem Mannschafts­leis­tungs­sport. Ich war viele Jahre als Spieler, Trainer und Spieler­trainer aktiv. Dort habe ich gelernt, dass es am Ende darauf ankommt, indivi­duelle Höchst­leis­tungen aufein­ander abzustimmen – immer mit Blick aufs grosse Ganze. Genau dieses Prinzip möchte ich auch in der Geschäfts­leitung verankern und vorleben. Wenn uns das gelingt, bin ich überzeugt, dass wir die Bank weiterhin erfolg­reich in die Zukunft führen.

Zum Schluss noch ein Blick auf Sie als Privat­person: Woher nehmen Sie persönlich Ihre Energie?

Ich habe gelernt: Auszeiten sind wichtig, um langfristig leistungs­fähig und ausge­glichen zu bleiben. Ich ziehe viel Kraft aus der Natur – zusammen mit meinen Liebsten. Ob beim Wandern, Skifahren, Waldarbeit oder einfach beim gemein­samen Abschalten: Die Kombi­nation aus Bewegung, frischer Luft und guter Gesell­schaft tut mir einfach gut. Dort finde ich neue Energie, lasse den Kopf frei werden und gewinne zusätz­liche Perspektiven.

Bei Anregungen zum Notablog wenden Sie sich bitte an notablog@rahnbodmer.ch.

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